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Ratana Tiru

 

 

  
Ratana Tiru
Status PC
Spieler Linda W.
Dienstliche Informationen
Ranggrafik
Rang  
Posten temp. a.D. 
Stationierung USS Odyssey
Biographische Informationen
Geburtsjahr 2371
Geburtsort Den-Arri Sur (Orion)
Familienstand

verheiratet mit William Sunday

Sohn: Richard (*2313)

Eltern Mutter: Taechmael alFaihi (geb. 2354, Haremsfrau)
Vater: Storok Lovas Tiru (geb. 2338, gest. 2403, ehemaliger regionaler Beamter, Adeliger)
Geschwister

Brüder: Logas Storok Tiru (geb. 2370, regionaler Beamter
Vikur alHai Tiru (geb. 2375, Söldner);
Eine unbekannte Anzahl an Halbgeschwistern

Physische Beschreibung
Spezies Orioner
Geschlecht weiblich
Größe 176 cm
Gewicht 68 kg
Haarfarbe schwarzgrün
Augenfarbe blausilber
Hautfarbe dunkelgrün
Verhalten militärisch korrekt, eisig, kaum Humor, unsicher im privaten Umgang mit Männern
Kurzinfo

Verheiratet mit William Sunday;
Ehemalige CSO der USS Achilles unter Skyla Lymas Kommando;
Vorgetäuschter Suizid nach Folterung auf Nargo;

Politische informationen
Bürgerschaft UFP
 Religion KuRivistische Religion (orionischer Dämonenkult), die sie auch aktiv praktiziert.

Lebenslauf

Ratana Taechmael Elamara (Ra´ta`el )Tiru wurde am 15. November 2371 irdischer Zeitrechnung in Den-Arri Sur auf dem Planeten Orion geboren. Ihr Vater war regionaler Beamter des orionischen Fürsten und für die Eintreibung von Abgaben und die örtliche Justiz zuständig. Gemäß der orionischen Kultur unterhielt er einen Harem von mehreren Frauen. Ihre Mutter Taechmael war die zweite von sieben Ehefrauen.


Ratana wuchs in diesem Haremsverbund auf, in dem Wissen irgendwann aus politischen Gründen verheiratet  zu werden. Demnach wurde in ihrer Erziehung vor allem Wert auf unbedingten Gehorsam gelegt, sowie die kulturellen Kenntnisse, die für die Rolle als Haremsfrau notwendig sind. 

Ihre Mutter, die aus einer orionischen Adelsfamilie stammte, konnte ihren Mann überreden, die damals Sechsjährige auf eine Schule zu schicken. Auf dem Schulweg musste sie durchs Handelsviertel und bekam so schnell Kontakte zu Außenweltlern. Insbesondere die selbstbewussten tellaritischen und andorianischen Frauen imponierten ihr. 


Sie beendete die Volksschule mit 16 Jahren mit einem guten Abschluss. Hartnäckig wie sie ist konnte sie ihren Vater überzeugen, sie weiter zur Schule zu schicken. Der Orioner wollte aber damit nur bezwecken, dass seine Tochter irgendwann scheiterte und einsah, dass Bildung nichts für Frauen ist. Ratana allerdings blieb eine sehr begabte Schülerin. Sie begeisterte sich vor allem für naturwissenschaftliche und technische Fächer. Heimlich begann sie auch Sport zu treiben. 


Einige Jahre später kam es zum Streit, als sie kurz vorm Abschluss stand. Ihr Vater wollte sie an einen 20 Jahre älteren Orioner verheiraten, der ihr bereits bei einer Festivität geschworen hatte, ihr den Widerstand auszuprügeln. Sie fasste von Angst geleitet den Entschluss, sobald die den Abschluss hatte, den Orion zu verlassen.


Tiru konnte mit Hilfe einer Freundin aus dem Handelsviertel vom Orion fliehen und trampte einige Zeit durch den Alpha- und Betaquadranten, bevor sie sich mit 20 Jahren der Handelsflotte anschloss. Sie machte eine Ausbildung zur Sicherheitstechnikerin und war danach für die Zollkontrolle an einem Handelsstützpunkt zuständig. 

Ihr größter Wunsch, war es immer gewesen, studieren zu können. Durch Zufall kam sie in einer Bar ins Gespräch mit einer Starfleet Offizierin und fasste den Mut sich 2397 an der Academy zu bewerben. Sie bekam dazu die Bürgschaft der Offizierin, damit sie sich als Nicht-UFP-Angehörige überhaupt bewerben konnte. 

Als sie den Fehler beging ihrer Mutter einen Brief zu schreiben, schickte ihr Vater ihren ältesten Bruder hinter ihr her, um sie vor die Wahl zu stellen zurück zu kommen oder ihre Ehre und Schönheit für immer zu verlieren. 
Ratana weigerte sich ihrem Bruder zu folgen. Der Orioner schlug sie daraufhin halbtod und zerschnitt ihr das Gesicht.


Sie absolvierte die Akademie der Sternenflotte mit immer wieder auftauchenden Hindernissen, da sie Befehle und Ausbildungsgänge kritisch hinterfragte oder ihre Kommilitonen nicht ernst nahm. Bei der Abschlussprüfung versagte sie, da sie sich mit ihrem Teamkollegen nicht über das Vorgehen einigen konnte.


Die Orionerin nahm daraufhin an einer weiteren Prüfung teil, die sie auch bestand. Dennoch zeigten sich ihre Ausbilder kritisch und empfahlen ihr, dass die Sternenflotte und ihre hitzköpfige Art keine gute Kombination wären. Ihren Abschluss als Sicherheitsoffizier bekam sie dennoch, aber mit dem Kommentar, dass sie mit ihrer Art in der Flotte versagen würde. Ihr Stolz machte sie so wütend über diese Aussage, dass sie ihr Offizierspatent der Sternenflotte wortlos zurückgab. 

Ratana, die aber unbedingt weiter Offizier werden wollte, sah sich durch diese Vorverurteilung in ihren Fähigkeiten unterschätzt. Einer ihrer Ausbilder, ein ehemaliger Marine glaubte an die Fähigkeiten der Orionerin und besorgte ihr einen Termin bei einem Rekrutierungsoffizier des SFMC. Nach einem kurzen Gespräch verlies sie die Sternenflottenakademie in Richtung Camp Shran auf Andor, um sich einer Offiziersausbildung beim Starfleet Marine Corps zu unterziehen. 

Auf Andor durchlief sie die Grundausbildung zum SMC Soldaten und begann dann eine neuerliche Offiziersausbildung. Sie durchlief Zusatzausbildungen im Bereich Spurensicherung und Nahkampf und absolvierte eine Zeit ihres Ausbildungsdienstes in der berittenen Ehrenwache des Föderationspräsidenten. 


In der Einzelkämpferausbildung traf sie auf den gleichaltrigen Sergeant Thomas J. Reynolds, der sie ausbilden sollte. Der Terraner hielt anfangs nicht viel von der "orionischen Prinzessin" und verlangte von ihr das Doppelte, was er anderen Rekruten abverlangte. Ratana Tiru konnte ihn aber durch Willenskraft und Ausdauer davon überzeugen, dass sie aus besonderem Holz geschnitzt war. Dem Sergeant wurde klar, dass er aus der Orionerin eine ganz besondere Waffe formen konnte. Sie war seine ganz spezielle Antwort darauf, dass das Syndikat seine Frau und Familie getötet hatte. Ihm verdankt Ratana auch die Laufbahn als Scharfschützing un Master at Arms. Ganz nebenbei half er ihr durch den Fechtsport ihr Temperament zu kanalisieren. 


Nach der Ausbildung beim Marine Corps wird sie 2406 auf die Raumstation USB Atlantis versetzt, wo sie den Posten der Chief Master at Arms der Omega Squadron erhält. Dort erarbeitet sie sich schnell eine breite Vertrauensbasis bei ihren Vorgesetzten im Corps, aber auch bei der Flotte. Besondere Verdienste erringt sie bei der Aussöhnung zwischen Sternenflottensicherheit und Master at Arms. Während ihres Dienstes auf der Atlantis hilft sie bei der Verteidigung der Station gegen eine cardassianische Streitmacht. Bei der Evakuierung des zivilen Stationsbereiches wird sie so schwer verwundet, dass sie mehrere Tage ins Koma fällt und zu einer Rehabilitation nach Daitek muss. Danach nimmt sie ihren Dienst wieder auf und wird 2408 zur MCpt. befördert.

Kurze Zeit später trifft durch das Wurmloch ein Schiff der Zuul an der Raumstation ein, das schwer beschädigt ist. Die CMA hilft bei der Rettung Überlebender. Im Gepäck der Zuul kommt aber auch ein heimtückischer Virus mit an Bord, der u. a. den/die EO Lt. Lagoyne befällt. Die Orionerin bekommt den Auftrag den mit dem Tod ringenden Hermaten nach Hermat zu eskortieren. Sie weicht dort nicht von der Seite der/des Lt.


Als der/die Hermat genesen ist, wird MCpt. Tiru auf die USS Achilles versetzt, um dort eine Special Force als schnelle Eingreiftruppe zu formen. Im Schlepptau der/die nicht mehr für den aktiven Dienst geeignete Hermat, den/die sie aus Pflichtgefühl nicht allein lassen möchte.

Auf der Achilles wird Ratana Tiru zu erst als sCSO eingesetzt, bald aber in den Posten des CSO befördert. Während eines Aufenthalts der USS Achilles in der Vergangenheit der Erde gelingt es ihr zusammen mit Lt. Sunday die Verschwörer aufzudecken. 


Der ältere und erfahrenere Lt. William Sunday verliebt sich dabei in die Orionerin und beginnt um sie zu werben. Dies gestaltet sich nicht immer leicht, doch aus den Beiden wird ein ungleiches Paar. Die Beziehung gipfelt in einer Hochzeit. 

Ratana Tiru nimmt 2412 an den Festlichkeiten auf Nargo teil. Die diplomatische Mission bei der krokodilartigen Spezies ist wichtig für die Föderation, um neue Beziehungen zu finden und Bündnisse zu schließen. Während des Festbanketts versucht Ratana Tiru zusammen mit der Kadettin Cara McKingsley ein Attentat auf die Tochter des Nargo-Königs zu verhindern. Dies schlägt fehl und die Beiden werden für die Attentäter gehalten und eingesperrt. Da auf Nargo der Grundsatz "Schuldig bis das Gegenteil erwiesen ist" gilt, wird auch Folter eingesetzt, um an Geständnisse zu kommen. In der Gefangenschaft bemerkt sie, dass sie schwanger ist. 

Nachdem sie von ihren Kameraden aus der Gefangenschaft befreit wurde, nimmt sich Ratana Tiru einige Tage später das Leben, indem sie sich scheinbar in einer Luftschleuse mit Hilfe einer Plasmagranate in die Luft sprengt. In ihrem Quartier hinterlässt sie ein Ei, in dem sich ihr Sohn Richard befindet. William Sunday kehrt mit dem Ei zur Erde zurück, wo Richard schlüpft. Ratana wird für tod erklärt. 

Als die USS Odyssey viele Monate später das Schiff des sogenannten Hauptmannes entert, wird dort Ratana Tiru lebend aufgefunden. Zuvor fand ein Team der USS Odyssey schon Hinweise, dass sie sich in der Hand der Terroristen befindet. Wie Ratana Tiru dorthin gelangte unterliegt der strengsten Geheimhaltung. Offiziell war sie Geisel der terroristischen Romulaner und der Orioner-Rebellen. 

Ratana Tiru befindet sich momentan außer Dienst. Ob sie wieder den Dienst aufnehmen kann, wird momentan durch Psychologen untersucht.

 


Psychologisches Profil

Ratana Tiru ist eher eine Einzelgängerin. Sie findet schwer wirkliche Freunde. Auf Personen, die sie nicht kennen, wirkt sie oft arrogant und unterkühlt.

Sie hasst es, wenn man orionische Frauen allein auf Klischees reduziert und ist in solchen Diskussionen schnell reizbar. Annäherungsversuche wehrt sie immer wieder mit auch körperlicher Gewalt ab. 

Im Dienst ist sie sehr pflichtbewusst und kann dadurch schnell rechthaberisch werden und überkorrekt wirken. Ratana geht sparsam mit Humor um und versteht diesen nicht immer. Der Dienst im Starfleet Marine Corps stellt ihr Leben und ihre Aufgabe dar. Sie lebt den Corps Geist und fordert dies auch von ihren Untergebenen ein.

Selbst zu ihrem Ehemann hat sie ein eher zurückhaltendes Verhaltnis. Die Beziehung ist von großer Achtung der kulturellen Unterschiede geprägt. 

Ihre zum teil heftigen Emotionen kanalisiert sie durch Disziplin und den Fechtsport. Die Einhaltung von Selbstdisziplin ist ihr sehr wichtig. 

Sie lebt ihre orionische Religion, tanzt traditionell orionische Tänze zu Fitnesszwecken, ist aber ansonsten hin- und hergerissen zwischen den starren orionischen Traditionen und dem Weltbild der Föderation. Im Dienst hat sie keinerlei Probleme mit Männern zu arbeiten, in ihrer Freizeit meidet sie den Kontakt. 


Spezialgebiete

Ausbildung

  • Zivile Ausbildung zur Sicherheitstechnikerin Schwerpunkt Zollarbeit und Passagierabfertigung
  • Ausbildung zum Sicherheitsoffizier an der Sternenflottenakademie
  • AGA Starfleet Marine Corps
  • Offiziersausbildung SMC
  • Nahkampf
  • Spurensicherung
  • Scharfschütze


Sprachen

  • Orionisch
  • Alt-Orionisch (so was wie Latein für Menschen)
  • Föderationsstandard
  • Rihannsu
  • Grundkenntnisse Englisch

Hobbies

  • Fechten (Säbel) 
  • Reiten
  • Fitness 
  • Militärischer Mehrkampf

Medizinisches Profil

Blutgruppe: G+


Ratana Tiru ist körperlich sehr fit. Um den orionischen Pheromonausstoß zu unterdrücken nimmt sie einen Pheromonblocker. Sie trägt seit einem Zwischenfall in der Akademiezeit eine 11cm lange Narbe auf der linken Wange, durch die die Mimik des Gesichts eingeschränkt ist. Besonders der linke Mundwinkel kann wenig bewegt werden. Manchmal kommt es bei Aufregung zu unkontrollierten Zuckungen des Gesichtsmuskels. Ab und an treten Phantomschmerzen der gekappten Gesichtsnerven auf.


Während des Dienstes auf der USB Atlantis erlitt sie bei einem Angriff auf die Station verschiedene Knochenbrüche, Plasmabrandverletzungen, einen Milzriss, einen kollabierten Lungenflügel und ein schweres Schädel-Hirn-Trauma mit innerer Blutung. Sie ist aber nach einer längeren Rehabilitationszeit wieder vollkommen genesen. Einziges Überbleibsel sind verschiedene schwere Plasmaverbrennungen an der linken Wange, an den Händen und am Oberarm.

Während der Folter auf Nargo erlitt sie anscheinend Kopfverletzungen und eine Amnesie. Desweiteren waren ihre Rippen, einige Handknochen und das linke Jochbein gebrochen. Sie erfuhr Prellungen und weitere Gewebeverletungen.

Beim Auffinden auf dem Schiff des Hauptmannes hatte sie mehrere Prellungen und Schnitverletzungen. Es besteht der dringende Verdacht auf eine PTBS. Die romulanische Hirnsonde hat keine messbaren neurologischen Schäden hinterlassen. 


Haustier

Viridis

Sie ist Besitzerin einer orionischen Baumviper mit den Namen Viridis. Namenspate dieser 150cm langen Schlange ist ihr Akademiezimmergenosse Steve Craycroft, der der Orionerin den kulturellen Brauch der Namensgebung für Haustiere erklärte. Ihm fiel auch der lateinische Name der Farbe grün als passend ein. Viridis hat einen sehr ausgeprägten Freiheitsdrang, ist neugierig und überaus geschickt im finden jeder noch so kleinen Öffnung. Die Schlange ist harmlos und ungiftig, hat aber wie jede Würgeschlange ausgeprägte Fangzähne. Die Bisse können daher sehr schmerzhaft sein.


Klassifzierte Sektion

Ratana Tiru beging keinen Selbstmord. Sie wurde von romulanischen Terroristen entführt, um sie mit Hilfe einer Gehirnsonde in den "Hauptmann" zu verwandeln.

Als Hauptmann begeht sie diverse Kriegsverbrechen, bevor sie von der USS Odyssey besiegt werden kann.

Das Oberkommando ordnet an, Stillschweigen über die Identität von Ratana Tiru als Hauptmann zu halten. Die Klingonen fordern die Auslieferung des Hauptmannes, was die Föderation aber nicht billigt. Es kommt zu Kriegshandlungen mit den Klingonen. 


Offiziell wird behauptet, Ratana Tiru sei zufällig aus den Händen der Terroristen befreit worden. Sie leide unter Amnesie und einer posttraumatischen Belastungsstörung durch die Ereignisse auf Nargo. 

 

 

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